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Gemeindewald in Rott wird aufgeforstet

Die Aufforstungsarbeiten die wegen Borkenkäferschäden im Gemeindewald zwischen Rott und Flammersfeld notwendig sind, sollen noch in diesem Jahr beginnen. Hierüber informierte Ortsbürgermeister Hagen Schneider (Foto) während eines Ortstermins.

Noch in diesem Jahr soll mit  Aufforstungsarbeiten,  die aufgrund von Schadholzfällungen wegen  Borkenkäferbefall notwendig  sind, im  Gemeindewald von Rott begonnen werden. Der Ortsgemeinderat beschloss während seiner jüngsten Sitzung die von Revierförster Jan Teubler ausgearbeiteten und vorgeschlagenen Maßnahmen. So werden auf einem abgeholzten  Areal von etwa 0,3 Hektar zwischen dem Waldpavillon und der Asbacherstraße rund 80 Walnussbäume, 60 Kirschbäume, alle mit Wildverbissschutz,  als parkähnliche Waldfläche neu gepflanzt. Wie Ortsbürgermeister Hagen Schneider während eines Ortstermins mit unserer Zeitung informierte, fallen in diesem Bereich Aufforstungskosten  von rund 1120 Euro an. Gefördert wird die Maßnahme mit  700 Euro. Rund 0,9 Hektar groß ist eine weitere Aufforstungsfläche im Gemeindewald zwischen Rott und Flammersfeld in  der Verlängerung des Walter-Bartels-Weges in Richtung  der Landesstraße 272 (Straße von Asbach nach Flammersfeld). Hier  werden als Nutz- und Mischwaldfläche rund 200 Esskastanien, 1200 Roteichen sowie 1200 Bergahorn angepflanzt. Die Fläche wird mit einem rund 420 Meter langen Wildzaun eingezäunt. Es fallen Gesamtkosten von 12000 Euro an. Diese Maßnahme wird mit 7000 Euro gefördert. Die anfallenden Kosten für die Ortsgemeinde können durch den Holzverkauf gedeckt werden. Weitere wegen Käferbefall abgeholzte Fichtenholzflächen liegen zwischen Rott und Oberlahr.  Diese müssen aber aufgrund von Eigensaat nicht aufgeforstet werden. Zugute kommt dem abschüssigen Gelände  insbesondere auch eine frühere Anpflanzungsmaßnahme bei der dort zahlreiche junge Buchen gepflanzt wurden. „Diese haben inzwischen eine stattliche Größe erreicht“, so Hagen Schneider. Ein besonderer Dank des Ortsbürgermeisters geht an  Revierförster Jan Teubler für die angenehme Zusammenarbeit.

Text und Foto: Heinz-Günter Augst  

 

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